Filmfestival Düsseldorf 19.09.2009

Trotz wunderschönem Spätsommerwetter und fanden sich am Samstag Abend im Bambi Filmtheater 35 Menschen ein um sich über die Machenschaften des Monsanto-Konzerns und der Gentechniklobby zu informieren.

Leider war der zeitliche Rahmen viel zu kurz gefasst. Weder vor der Aufführung noch danach ergab sich die Möglichkeit den Besuchern weitere Informationen mit auf den Weg zu geben, da bereits der nächste Film im Kinosaal gezeigt werden sollte.

Daher blieb nur der Hinweis auf verschiedene Webseiten, das kostenlose Informationsmaterial und die Möglichkeiten sich zu engagieren.

Trotz des geringen Platzangebots im Foyer des Kinos ergab sich jedoch die Möglichkeit in Kleingruppen über den Film zu reden. Hierbei drückten alle Beteiligten ihr Entsetzen über das Vorgehen der multinationalen Saatgutkonzerne aus. Vielen war durchaus bewusst, dass es hierbei nicht immer mit „sauberen“ Mitteln zugeht. Die Dimensionen waren aber offensichtlich nicht allen bewusst. Insbesondere was die Skrupellosigkeit angeht, mit der auch persönliche Schicksale in Kauf genommen werden wurden als besonders schockierend aufgenommen. Ebenso überrascht war ein Großteil meiner Gesprächspartner angesichts der Tatsache, dass auch sie höchstwahrscheinlich schon mit genmanipulierten Nahrungsmitteln in Kontakt gekommen seien und somit zu Versuchskaninchen der Industrie wurden.

Der Hinweis, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist und sich diese Problematik in den Ländern des Südens noch viel extremer darstellt rief Entrüstung und Wut hervor.

So geriet der Abend trotz der organisatorischen Probleme letztlich noch zu einen Erfolg und brachte vielen Besuchern die Erkenntnis, dass es sich lohnt, seine Wahlentscheidung auch unter dem Gesichtspunkt der Haltung der jeweiligen Parteien zur Gentechnik zu treffen.

Vielen Dank möchte ich an dieser Stelle noch an die Vertreter von Greenpeace, dem Nicaragua-Verein Düsseldorf e.V., und dem Netzwerk Demokratie Düsseldorf richten, die zum gelungenen Abend beigetragen haben.

Frank Anders, INKOTA-Referent

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