Posted tagged ‘bundestagswahl’

INKOTA in der taz

10. September 2009

Heute ist es soweit! INKOTA ist mit seiner Aktionszeitung zur Bundestagwahl in der aktuellen Ausgabe der taz vertreten!

Unser Beileger befasst sich mit der Frage: Wer ernährt die Welt? und versucht so die Projekte und Aktionen zum Themenbereich Hunger, Ernährung und Globale Landwirtschaft stärker in die Öffentlichkeit zu bringen.

Mit dabei sind Artikel über die Möglichkeiten, wie der Hunger in der Welt bekämpft werden kann, ein Kommentar von Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises und Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die meint: „Gentechnik: Nicht mit uns!“.

Wer es nicht mehr schafft, die taz-Ausgabe heute zu ersteigern, der kann die INKOTA-Beilage auch bei uns bestellen oder gleich downloaden. Informationen zu weiteren Materialien findet ihr im INKOTA-Webshop oder unter globalelandwirtschaft@inkota.de.

Auch Aktionspostkarten zum Kandidatencheck zur Bundestagswahl können bestellt oder als E-Cards verschickt werden!

http://www.inkota.de/kandidatencheck

Filmfestival in Dresden am 05.09.2009

8. September 2009

Am Samstag fanden sich am späten Nachmittag ca. 50 interessierte Gäste ins Programmkino Ost in Dresden ein, um den Dokumentarfilm über die Machenschaften des US-Gentechnikkonzerns Monsanto zu sehen. Eine ganze Schulklasse war anwesend und der große Teil des Auditoriums blieb nach dem kopf-schütteln-verursachenden Film zur Diskussion im Saal, die von mir und Jakob Ihde von der Jugendgruppe Greenpeace in Dresden geleitet wurde.

Man merkte sofort, dass das Thema sehr viele Fragen aufwirft, die eine starke Ungewissheit in sich trugen: Wie viel GVOs werden zur Zeit überhaupt in Deutschland angebaut? Wie sieht es dabei mit der Sicherheit vor Kontamination aus? Und was kann man gegen diesen Konzern bzw. gegen Gentechnik in der Landwirtschaft tun?

Zunächst verwiesen wir auf die vielen Information(squellen), die es zu dem Thema gibt, wie z.B. das Standortregister, in dem alle Flächen aufgelistet sind, auf denen GVOs angebaut werden, und zum anderen z.B. die Ratgeber, die es dem Verbraucher erleichtern können, ohne Gentechnik zu essen. Bioprodukte sind dabei eine Variante, aber auch Artikel mit dem neuen, nun auch einheitlichen Siegel „Ohne Gentechnik“.

Im Zentrum der Diskussion stand aber die Gefahr der Kontamination unserer Nahrungsmittel durch gentechnisch veränderte Organismen, sei es durch Verunreinigung von Saatgut oder durch Einfuhren aus dem Ausland. Als Schlussfolgerung wurde betont, dass man dann alle GVOs in Deutschland, besser noch in Europa verbieten müsse, um diese Gefahr zu bannen.

Dafür wird so langsam die Möglichkeit geschaffen, da die EU darüber nachdenkt, jedem Land selbst zu überlassen, ob es GVOs anbauen will oder nicht. (ein EU-weites einheitliches Verbot wäre natürlich besser) Und auch andere Länder müssten darauf reagieren, wenn die EU als großer „Abnehmer“ von Nahrungsmitteln diese Entscheidung trifft.

Dies bietet wiederum uns als Wählern die große Chance, genau auf diese Politik Einfluss zu nehmen. Es ist nicht nur unsere Verantwortung als Konsument, eine bedachte Entscheidung beim Einkauf zu treffen, sondern auch als Wähler, genau die Personen und Parteien zu wählen, die sich gegen Gentechnik aussprechen… – so das Fazit der Diskussionsrunde. Nicht nur Greenpeace bietet dazu einen Ratgeber an, sondern auch INKOTA klärt mit seinem Kandidatencheck über die Positionen der Direktkandidaten auf.

In diesem Sinne ein gelungener Abend. Vielen Dank an die Organisatoren und an Jakob Ihde von Greenpeace Dresden.

Markus Schwarz, INKOTA-Referent

KandidatInnencheck

28. August 2009

KandidatInnencheckJetzt endlich online: Der INKOTA-KandidatInnencheck mit den Positionen der Direktkandidaten der großen Parteien zur weltweiten Hungerbekämpfung…

Hier erfahren Sie, welche Direktkandidaten sich für Gentechnik in der Landwirtschaft aussprechen! – Sie haben die Wahl: Eine Welt ohne Hunger wählen!

Zum KandidatInnencheck…

Kandidaten zur Agrogentechnik

30. Juni 2009

Im September steht die Bundestagswahl an und das Kreuz an der richtigen Stellealle Parteien beginnen so langsam ihren Wahlkampf. Höchste Zeit, sich auch mal mit den Inhalten zu befassen, und zwar nicht nur mit denen der Parteien selbst, sondern auch mit denen der Kandidaten. Was vertreten sie für eine Auffassung und für was wollen sie sich einsetzen?

Der Umweltverband BUND hat genau das interessiert und die mehr als 1400 Direktkandidaten von CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP und Linken zu Umweltthemen befragt. Eine Frage unter anderem ist: „Sind Sie für eine gentechnikfreie Landwirtschaft?“ – Auch für uns spannend herauszufinden, wie die einzelnen Kandidaten dazu stehen…

Auf http://www.bund.net/kandidatencheck kann man die Haltung jedes Kandidaten dazu sehen, wahlkreisgenau. Schaut nach…